Zahntechnikermeister /-in

Kurzbeschreibung

Zahntechnikermeister/innen sind in zahntechnischen Laboratorien tätig, wo sie die Arbeitsabläufe bei der Fertigung und Reparatur von Zahnersatz sowie zahn- und kieferregulierenden Geräten planen und organisieren und ggf. auch praktisch mitarbeiten. Sie stellen die Qualität der Produkte sicher, betreuen Kunden sowie Lieferanten und führen Mitarbeiter/innen und Auszubildende.

Dauer der Ausbildung

Unterschiedlich, je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsform (Vollzeit/Teilzeit/Fernunterricht)

Weiterführender Link

www.berufenet.arbeitsagentur.de

Fachpraxis (Teil I):

  • Ober- und Unterkiefer mit festsitzendem Zahnersatz nach vorgegebenem Okklusionskonzept versorgen
  • Einzelimplantate mit vollkeramischer Restauration herstellen
  • kombinierten festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz für Ober- oder Unterkiefer herstellen
  • kieferorthopädisches oder funktionskieferorthopädisches Gerät herstellen

Fachtheorie (Teil II)

  • funktionale und konzeptionelle Lösungen im Bereich zahntechnischer Restauration und Versorgung erarbeiten, bewerten und korrigieren
  • funktionale, ästhetische und prophylaktische Aspekte bei der Planung, Fertigung und Kontrolle von Zahnersatz darstellen und bewerten
  • Auftragsunterlagen erstellen, Angebote auswerten und Angebotskalkulationen durchführen
  • berufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen anwenden
  • Arbeitspläne, Skizzen und Zeichnungen erarbeiten sowie vorgegebene Arbeitspläne, Skizzen und Zeichnungen bewerten und korrigieren
  • betriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfen
  • betriebsspezifische Maßnahmen zur Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und des Umweltschutzes entwickeln
  • Betriebs- und Lagerausstattung sowie logistische Prozesse planen und darstellen

Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit physikalischen Einheiten umzugehen und korrekt Zahlen zu runden.

 

Die Algebra kommt in vielen Aufgaben mit mathematischem Hintergrund vor, allerdings ist nicht alles, was in der Schule behandelt wurde, gleichermaßen wichtig. Besondere Bedeutung hat hier die Fähigkeit, einfache Gleichungen zu lösen, Formeln umzustellen und Terme zu vereinfachen. In der Geometrie sollten einfache Grundbegriffe und Formeln wie zum Beispiel der Umfang eines Kreises bekannt sein und angewendet werden können.

 

Ihr späterer Handwerksbetrieb wird üblicherweise in einer der folgenden Rechtsformen geführt werden:

  • GmbH
  • OHG
  • GbR
  • KG

 

Je nach Rechtsform wird der Gewinn unterschiedlich aufgeteilt. In einer GmbH wird z.B. der Gewinn entsprechend dem Verhältnis der Einlagen aufgeteilt. Wenn Sie also den Gewinn einer GmbH aufteilen wollen, müssen Sie die Verhältnisrechnung beherrschen.

 

Natürlich werden Sie ebenso auch die Zins- und Prozentrechnung benötigen, der Dreisatz kommt immer wieder vor.