Industriemeister/-in (Metall)

Kurzbeschreibung

Industriemeister/-innen der Fachrichtung Metall planen, steuern und überwachen Arbeitsprozesse in Betrieben der Metallindustrie, insbesondere in der Fertigung und Montage von Metallerzeugnissen sowie Maschinen, und stellen die Qualität der Produkte sicher. Wörtlich übernommen aus: www.berufenet.arbeitsagentur.de

Dauer der Ausbildung

Unterschiedlich, die Dauer hängt von der jeweiligen Ausgestaltung des Bildungsangebotes ab.

Weiterführender Link

Bundesagentur für Arbeit

Lernfelder

Handlungsspezifische Qualifikationen:  

  • Handlungsbereich Technik, z.B.: Betriebstechnik, Fertigungstechnik, Montagetechnik, Energieversorgung, Steuer- und Regeleinrichtungen, Diagnosesysteme von Maschinen und Anlagen, Automatisierungssysteme
  • Handlungsbereich Organisation, z.B.: Betriebliches Kostenwesen, Informations- und Kommunikationssysteme, Logistiksysteme, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit, Vermeidung von Unfällen und von Umwelt- und Gesundheitsbelastungen
  • Handlungsbereich Führung und Personal, z.B.: Personalführung, Qualitätsmanagement

Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: 

  • Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Arbeits- und Sozialrecht, Umweltschutzrecht, Wirtschaftsrecht
  • Betriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: Volkswirtschaft, Kostenrechnung, Kalkulation
  • Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Prozess- und Produktionsdaten, Statistik, Projektmanagement, Informations- und Kommunikationsformen
  • Zusammenarbeit im Betrieb, z.B.: berufliche Entwicklung des Einzelnen im Betrieb, Kommunikation und Kooperation, betriebliche Probleme, soziale Konflikte
  • naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten, z.B.: Oxydations- und Reduktionsvorgänge, thermische Einflüsse, galvanische Prozesse, mechanische Bewegungsvorgänge, Einsatz unterschiedlicher Energieformen, betriebs- und fertigungstechnische Größen, Statistik

Berufs- und arbeitspädagogische Eignung 

Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit Einheiten umzugehen (also zum Beispiel 5000 Milligramm in Kilogramm umzurechnen oder 15 Meter in Zentimeter) und korrekt Zahlen zu runden. Die Algebra kommt in vielen Aufgaben mit mathematischem Hintergrund vor, allerdings ist nicht alles, was in der Schule behandelt wurde, gleichermaßen wichtig. Besondere Bedeutung hat hier die Fähigkeit, einfache Gleichungen zu lösen, Formeln umzustellen und Terme zu vereinfachen. Die Grundregeln der Prozentrechnung und der korrekte Umgang mit dem Dreisatz sollten ebenfalls beherrscht werden. In der Geometrie sollten die verschiedenen Flächenformen und Körper bekannt sein, ebenso sollten Flächen und Volumina berechnet werden können. Der Satz des Pythagoras sollte bekannt sein und angewendet werden können. Schließlich sollten die Lehrgangsteilnehmer/-innen Diagramme und Tabellen lesen und damit arbeiten können sowie Grundkenntnisse in der Bruchrechnung besitzen.

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