Installateur- und Heizungsbauermeister/in

Kurzbeschreibung

Installateur- und Heizungsbauermeister/innen planen, steuern und überwachen die Arbeitsprozesse in Handwerksbetrieben z.B. bei der Installation, Inbetriebnahme und Reparatur von heizungs-, lüftungs- und sanitärtechnischen Anlagen. Neben kaufmännischen Aufgaben betreuen sie Kunden sowie Lieferanten und führen Mitarbeiter/innen und Auszubildende.

Dauer der Ausbildung

Unterschiedlich, je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsform (Vollzeit/Teilzeit/Fernunterricht)

Weiterführender Link

www.berufenet.arbeitsagentur.de

Typische Branchen

Installateur- und Heizungsbauermeister/innen finden Beschäftigung
  • in Betrieben der Gas- und Wasserinstallation
  • in Betrieben der Heizungs- und Klimatechnik
  • in Elektro- und Bauinstallationsfirmen
  • LernfelderFachpraxis (Teil I)

    • Kundenaufträge planen, durchführen und abschließen
    • gebäudetechnische Anlagen entwerfen, planen, berechnen und kalkulieren
    • Montage- und Servicearbeiten ausführen sowie Abnahme-/Übergabedokumentationen erstellen

    Fachtheorie (Teil II)

    • Lösungen für sicherheits- und instandhaltungstechnische Aufgabenstellungen bei Trinkwasser-, Nichttrinkwasser- und Entwässerungsanlagen erarbeiten, bewerten und korrigieren 
    • Lösungen für Aufgabenstellungen bei Ver- und Entsorgungsanlagen für Gas, Wasser, Luft, Wärme, sonstige Energien und Medien sowie bei sanitären Einrichtungen erarbeiten, bewerten und korrigieren
    • Lösungen für Aufgabenstellungen im Bereich der System-, Steuerungs- und Regelungstechnik erarbeiten, bewerten und korrigieren
    • technische und physikalische Größen, Rohrleitungen und Kanäle sowie die Auslegung von Anlagenkomponenten berechnen
    • Angebote erstellen und kalkulieren
    • Schadensaufnahme an gebäudetechnischen Anlagen darstellen und Instandsetzungsalternati-ven vorschlagen
    • Marketingmaßnahmen entwerfen
    • Erfordernisse der Arbeitssicherheit sowie des Gesundheits- und Umweltschutzes darstellen und beachten

    Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

    Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit physikalischen Einheiten umzugehen und korrekt Zahlen zu runden.

    Die Algebra kommt in vielen Aufgaben mit mathematischem Hintergrund vor, allerdings ist nicht alles, was in der Schule behandelt wurde, gleichermaßen wichtig. Besondere Bedeutung hat hier die Fähigkeit, einfache Gleichungen zu lösen, Formeln umzustellen und Terme zu vereinfachen.

     

    In der Geometrie sollten einfache Grundbegriffe und Formeln wie zum Beispiel für das Volumen eines Zylinders bekannt sein und angewendet werden können.

    Ihr späterer Handwerksbetrieb wird üblicherweise in einer der folgenden Rechtsformen geführt werden:

    • GmbH
    • OHG
    • GbR
    • KG

       

      Je nach Rechtsform wird der Gewinn unterschiedlich aufgeteilt. In einer GmbH wird z.B. der Gewinn entsprechend dem Verhältnis der Einlagen aufgeteilt. Wenn Sie also den Gewinn einer GmbH aufteilen wollen, müssen Sie die Verhältnisrechnung beherrschen.

       

      Natürlich werden Sie ebenso auch die Zins- und Prozentrechnung benötigen, der Dreisatz kommt immer wieder vor.