Zimmerermeister/-in

Kurzbeschreibung

Zimmerermeister/-innen planen, steuern und überwachen die Arbeitsprozesse in Betrieben des Zimmerer-Handwerks und stellen die Qualität der ausgeführten Arbeiten sicher.

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=4011

Ausbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I): 

  • Pläne, Skizzen und technische Zeichnungen für Bauwerke erstellen
  • Bauwerke aus Holz entwerfen, herstellen, montieren, instand halten
  • Innen- und Außenbekleidungen herstellen und Ausbauarbeiten ausführen
  • Fehler-, Mängel- und Schadenssuche durchführen, Mängel beseitigen und dokumentieren

Fachtheorie (Teil II): 

  • Dachdeckungen und Instandsetzungen planen und berechnen 
  • Konstruktionsgrundlagen von Vorgewerken beurteilen sowie ihre Eignung für Holzkonstruktionen überprüfen
  • Konstruktionen hinsichtlich der Luftdichtigkeit von Bauwerken beurteilen
  • chemische Holzschutzmaßnahmen planen und bewerten
  • baurechtliche Vorgaben auswerten und berücksichtigen
  • Marketingmaßnahmen erarbeiten

Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III) 

Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV) 

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=4011

Dauer der Ausbildung

Unterschiedlich, die Dauer hängt von der jeweiligen Ausgestaltung des Bildungsangebotes ab.

Weiterführender Link

Bundesagentur für Arbeit

Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit Einheiten umzugehen (also zum Beispiel 5000 Milligramm in Kilogramm umzurechnen oder 15 Meter in Zentimeter) und korrekt Zahlen zu runden. 

Die Algebra kommt in vielen Aufgaben mit mathematischem Hintergrund vor, allerdings ist nicht alles, was in der Schule behandelt wurde, gleichermaßen wichtig. Besondere Bedeutung hat hier die Fähigkeit, einfache Gleichungen zu lösen, Formeln umzustellen und Terme zu vereinfachen.

Die Grundregeln der Prozentrechnung, der korrekte Umgang mit dem Dreisatz sowie die Mischungsrechnung sollten ebenfalls beherrscht werden. 

In der Geometrie sollten die verschiedenen Flächenformen und Körper bekannt sein, ebenso sollten Flächen und Volumina berechnet werden können. Der Satz des Pythagoras sollte bekannt sein und angewendet werden können.

Schließlich sollten die Lehrgangsteilnehmer/-innen Diagramme und Tabellen lesen und damit arbeiten können sowie Grundkenntnisse in der Bruchrechnung besitzen.

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