Tischlermeister/-in

Kurzbeschreibung

Tischlermeister/-innen planen, steuern und überwachen die Arbeitsprozesse in der Herstellung, Montage und Reparatur von Produkten aus Holz und Holzwerkstoffen in handwerklichen Betrieben.

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=4471

Ausbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I): 

  • Entwurfs-, Planungs- und Kalkulationsunterlagen für Innenausbauten, -einrichtungen, Bauelemente oder Fassadenabschlüsse erstellen
  • Innenausbauten, -einrichtungen, Bauelemente oder Fassadenabschlüsse entwerfen, planen und fertigen 
  • Kalkulations- und Dokumentationsunterlagen erstellen

Fachtheorie (Teil II): 

  • konzeptionelle und funktionale Lösungen für die Fertigung unter Berücksichtigung der zu be- und verarbeitenden Werkstoffe einschließlich der Verfahren zur Oberflächenbehandlung sowie statischer Berechnungen erarbeiten und bewerten
  • die Bedeutung von Stilrichtungen und der Kunstgeschichte sowie der historischen und zeitgemäßen Formensprache für die Gestaltung, Fertigung, Restaurierung und Rekonstruktion von Möbeln, Inneneinrichtungen sowie von fassadenabschließenden Elementen beurteilen
  • Möbel und Inneneinrichtungen, insbesondere Büro- und Ladeneinrichtungen, Küchen sowie Messebauten, auch unter Berücksichtigung der Ergonomie konzipieren, Fertigungstechniken bestimmen
  • Vorschläge für konstruktionstechnische Maßnahmen, insbesondere für fassadenabschließende Elemente und Bauelemente sowie für Wand- und Deckenverkleidungen, unter Berücksichtigung unterschiedlicher bauphysikalischer Gegebenheiten erarbeiten
  • Ablaufpläne für Montagearbeiten einschließlich der zum Einsatz kommenden Werkzeuge und Maschinen konzipieren und begründen
  • Angebotsunterlagen erstellen, Angebote auswerten und kalkulieren
  • Arbeitsplanung und -organisation bewerten (dabei Fertigung und Montage, Personal-, Material- und Geräteeinsatz sowie qualitätssichernden Aspekten und Schnittstellen zwischen Arbeitsbereichen und Gewerken berücksichtigen)
  • berufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen sowie allgemein anerkannte Regeln der Technik anwenden
  • Konstruktions-, Verfahrens-, Fertigungs- und Oberflächentechniken sowie Beschläge auswählen
  • Mengen und Zeiten ermitteln und berechnen, Vor- und Nachkalkulation durchführen
  • betriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfen
  • Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und -gewinnung erarbeiten, Präsentationskonzepte erstellen

Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III) 

Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV) 

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=4471

Dauer der Ausbildung

Unterschiedlich, die Dauer hängt von der jeweiligen Ausgestaltung des Bildungsangebotes ab.

Weiterführender Link

Bundesagentur für Arbeit

Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit Einheiten umzugehen (also zum Beispiel 5000 Milligramm in Kilogramm umzurechnen oder 15 Meter in Zentimeter) und korrekt Zahlen zu runden. 

Die Algebra kommt in vielen Aufgaben mit mathematischem Hintergrund vor, allerdings ist nicht alles, was in der Schule behandelt wurde, gleichermaßen wichtig. Besondere Bedeutung hat hier die Fähigkeit, einfache Gleichungen zu lösen, Formeln umzustellen und Terme zu vereinfachen.

Die Grundregeln der Prozentrechnung, der korrekte Umgang mit dem Dreisatz sowie die Mischungsrechnung sollten ebenfalls beherrscht werden. 

In der Geometrie sollten die verschiedenen Flächenformen und Körper bekannt sein, ebenso sollten Flächen und Volumina berechnet werden können. Der Satz des Pythagoras sollte bekannt sein und angewendet werden können.

Schließlich sollten die Lehrgangsteilnehmer/-innen Diagramme und Tabellen lesen und damit arbeiten können sowie Grundkenntnisse in der Bruchrechnung besitzen.

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