Maler- und Lackierermeister/-in

Kurzbeschreibung

Maler- und Lackierermeister/-innen planen, steuern und überwachen die Arbeitsprozesse in Betrieben des Maler- und Lackierer-Handwerks und stellen die Qualität der Produkte sowie deren anschließende Vermarktung sicher.

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=4591

Ausbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I): 

Im Schwerpunkt Gestaltung und Instandhaltung z.B.:

  • Untergründe durch Spachtel-, Putz- und Glättarbeiten herstellen, Instandhaltungsarbeiten von Untergründen planen, ausführen und kontrollieren
  • Räume mithilfe von Decken-, Wand- und Bodenbelägen unter Berücksichtigung von Fertigparkett und Heimtextilien gestalten
  • Instandsetzungsarbeiten an Bereichen, die durch Schädlinge und Mikroorganismen geschädigt wurden, planen und durchführen, passende Präventivmaßnahmen entwickeln sowie Brand- und Schadstoffsanierungen planen und ausführen

Im Schwerpunkt Fahrzeuglackierung z.B.:

  • Restaurierungen und Instandhaltungsarbeiten von Untergründen und Oberflächen an Fahrzeugen und Karosserien planen, ausführen und kontrollieren
  • Lackier-, Applikations- und Trocknungsverfahren auswählen und anwenden
  • Karosserieteile vermessen und austauschen, Elektrik, Elektronik, Personenrückhaltesysteme, Aggregate sowie Fahrzeugverglasungen zur Vorbereitung von Applikationen und Beschichtungen ein- und ausbauen und prüfen

Fachtheorie (Teil II): 

  • Verfahren zur Oberflächenerstellung, -behandlung und -gestaltung, insbesondere unter Berücksichtigung der Untergrundbeschaffenheit und von Gestaltungsaspekten, anwenden und bewerten
  • Maßnahmen, Methoden und Alternativen der Instandsetzung und Instandhaltung auswählen, Restaurierungsarbeiten durchführen
  • Gestaltungs-, Imitations-, Mal- und Sondertechniken anwenden
  • Farbvorschläge unter Berücksichtigung der Farbenlehre und lichttechnischer Aspekte erarbeiten
  • verkaufsfördernde Maßnahmen ergreifen, Vertriebswege erschließen
  • Arbeitsplanung und -organisation unter Berücksichtigung von Material, Geräten und Personal vornehmen
  • berufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen sowie anerkannte Regeln der Technik anwenden
  • betriebliche Kosten unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge berechnen und dokumentieren, betriebliche Kennzahlen ermitteln
  • Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und zur Gewinnung neuer Kunden erarbeiten
  • Aufgaben der Personalverwaltung wahrnehmen
  • betriebliches Qualitätsmanagement planen und darstellen
  • Maßnahmen zur Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen entwickeln, Gefahrenpotenziale beurteilen und Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung und -beseitigung festlegen

Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III) 

Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV) 

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=4591

Dauer der Ausbildung

Unterschiedlich, die Dauer hängt von der jeweiligen Ausgestaltung des Bildungsangebotes ab.

Weiterführender Link

Bundesagentur für Arbeit

Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit Einheiten umzugehen (also zum Beispiel 5000 Milligramm in Kilogramm umzurechnen oder 15 Meter in Zentimeter) und korrekt Zahlen zu runden. 

In der Geometrie sollten die verschiedenen Flächenformen und Körper bekannt sein, ebenso sollten Flächen und Volumina berechnet werden können. Der Satz des Pythagoras sollte bekannt sein und angewendet werden können. Die Grundregeln der Prozentrechnung und der korrekte Umgang mit dem Dreisatz sollten ebenfalls beherrscht werden. 

Schließlich sollten die Lehrgangsteilnehmer/-innen Diagramme und Tabellen lesen und damit arbeiten können sowie Grundkenntnisse in der Bruchrechnung besitzen.

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