Kraftfahrzeugtechnikermeister/-in

Kurzbeschreibung

Kraftfahrzeugtechnikermeister/-innen planen, steuern und überwachen v.a. in Betrieben des Kraftfahrzeug-Handwerks die Wartung, die Überholung und die Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=2382

Ausbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):

  • Aufträge gemeinsam mit dem Kunden ermitteln
  • Diagnose- und Prüfungsbedarf an Kraftfahrzeugen sowie an Fahrzeugbaugruppen, -systemen und -teilen feststellen und Diagnosen stellen
  • Umfang von Unfall- und Karosserieschäden klären
  • Kraftfahrzeuge sowie Fahrzeugbaugruppen, -systeme und -teile nach den Vorgaben der Hersteller zwecks Diagnose und Instandhaltung identifizieren und notwendige Informationen, Arbeitsmittel und Ausrüstungen bereitstellen
  • Zubehör und Zusatzausstattungen gemeinsam mit dem Kunden auswählen
  • Kostenvoranschläge ausarbeiten
  • Kraftfahrzeuge sowie Fahrzeugbaugruppen, -systeme und -teile, Karosserien, Rahmen und deren Teile untersuchen und instand halten
  • Durchlauf der Instandsetzungsaufträge sichern, erforderliche Dokumentationen erstellen, veranlassen und überwachen
  • Aufgaben in den betrieblichen Fachabteilungen, z.B. in Betriebsführung, -organisation, Personaleinsatzplanung und Ausbildung wahrnehmen

Fachtheorie (Teil II): 

  • Aufbau, Wirkungsweise und Funktion von Fahrzeugsystemen und Fahrzeugkarosserien beurteilen
  • Methoden der Diagnose, Wartung, Instandsetzung und Messtechnik anwenden
  • Verbindungstechniken, Instandsetzungswege und -methoden für die Fahrzeug- und Karosserieinstandsetzung unter Beachtung der Werkstoffeigenschaften beurteilen
  • auf die Kraftfahrzeugtechnik bezogene physikalische, chemische und werkstofftechnische Kenndaten bewerten und Normen und ihre Bedeutung für die Kraftfahrzeuginstandhaltung beurteilen
  • die für die Kraftfahrzeuginstandhaltung und Kraftfahrzeugzulassung geltenden Gesetze, Vorschriften und Regeln kennen oder ermitteln und im Rahmen der Kraftfahrzeuginstandhaltung beachten
  • Auftragsabwicklungen planen, Aufträge vergeben und kontrollieren
  • Schäden aufnehmen, Instandsetzungsmethoden auswählen
  • Verfahren der Qualitätssicherung in der Auftragsabwicklung anwenden
  • betriebliche Kennzahlen ermitteln und nutzen
  • betriebliches Qualitätsmanagement entwickeln
  • Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und -neugewinnung erarbeiten
  • Einsatzmöglichkeiten von Informations- und Kommunikationssystemen sowie Möglichkeiten der innerbetrieblichen Kommunikation kennen und beurteilen

Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III) 

Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV) 

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=2382

Dauer der Ausbildung

Unterschiedlich, die Dauer hängt von der jeweiligen Ausgestaltung des Bildungsangebotes ab.

Weiterführender Link

Bundesagentur für Arbeit

Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit Einheiten umzugehen (also zum Beispiel 5000 Milligramm in Kilogramm umzurechnen oder 15 Meter in Zentimeter) und korrekt Zahlen zu runden. 

Die Algebra kommt in vielen Aufgaben mit mathematischem Hintergrund vor, allerdings ist nicht alles, was in der Schule behandelt wurde, gleichermaßen wichtig. Besondere Bedeutung hat hier die Fähigkeit, einfache Gleichungen zu lösen, Formeln umzustellen und Terme zu vereinfachen.

Die Grundregeln der Prozentrechnung, der korrekte Umgang mit dem Dreisatz und die Mischungsrechnung sollten ebenfalls beherrscht werden. 

In der Geometrie sollten die verschiedenen Flächenformen und Körper bekannt sein, ebenso sollten Flächen und Volumina berechnet werden können. Der Satz des Pythagoras sollte bekannt sein und angewendet werden können.

Schließlich sollten die Lehrgangsteilnehmer/-innen Diagramme und Tabellen lesen und damit arbeiten können sowie Grundkenntnisse in der Bruchrechnung besitzen.

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