Chemielaborant/-in

Kurzbeschreibung

Chemielaboranten und -laborantinnen bereiten chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw. führen diese durch. Sie analysieren Stoffe, trennen Stoffgemische und stellen chemische Substanzen her. Darüber hinaus dokumentieren sie ihre Arbeit und werten die protokollierten Ergebnisse aus.

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=13809

Lernfelder

  • Vereinigen von Stoffen
  • Trennen von Stoffsystemen
  • Struktur und Eigenschaften von Stoffen untersuchen
  • Stoffe fotometrisch und chromatografisch untersuchen
  • Präparative Arbeiten durchführen
  • Präparate unterschiedlicher Stoffklassen synthetisieren
  • Aromatische Präparate synthetisieren
  • Volumetrische und gravimetrische Analysen durchführen
  • Chromatografische Analysen durchführen
  • Spektroskopische Analysen durchführen
  • Strukturaufklärung organischer Verbindungen durchführen
  • Synthesetechniken anwenden
  • Produktionsprozesse überwache
  • Werkstoffeigenschaften bestimmen
  • Mikroorganismen identifizieren und nutzen
  • Stoffe elektrochemisch untersuchen
  • Umweltbezogene Arbeitstechniken anwenden
  • Immunologische und diagnostische Arbeiten durchführen
  • Biotechnische und zellkulturtechnische Arbeiten durchführen
  • Beschichtungsstoffe herstellen und prüfen
  • Elektrotechnische Arbeiten durchführen

Quelle: Lehrplan für das Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen – Chemielaborantin / Chemielaborant. Frechen: Verlag Ritterbach, 2007

http://www.berufsbildung.nrw.de/cms/lehrplaene-und-richtlinien/berufsschule/duale-berufsausbildung/chemielaborantin.html

Dauer der Ausbildung

3,5 Jahre

Weiterführender Link

Bundesagentur für Arbeit

Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit Einheiten umzugehen (also zum Beispiel 5000 Milligramm in Kilogramm umzurechnen) und korrekt mit (Zehner)potenzen zu rechnen.

Die Algebra kommt in vielen Aufgaben mit mathematischem Hintergrund vor, allerdings ist nicht alles, was in der Schule behandelt wurde, gleichermaßen wichtig. Besondere Bedeutung hat hier die Fähigkeit, einfache Gleichungen zu lösen, Formeln umzustellen, Zahlenwerte in komplexe Formeln einzusetzen und Terme zu vereinfachen.

Die Grundregeln der Prozentrechnung und der korrekte Umgang mit dem Dreisatz sollten ebenfalls beherrscht werden. 

Schließlich sollten die Auszubildenden Diagramme und Tabellen lesen und damit arbeiten können sowie Grundkenntnisse in der Geometrie (Körper- und Flächenformen, Flächen- und Volumenformeln) besitzen.

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