Biologielaborant/-in

Kurzbeschreibung

Biologielaboranten und -laborantinnen bereiten Untersuchungen an Tieren, Pflanzen, Mikroorganismen und Zellkulturen vor und führen sie durch. Sie beobachten, kontrollieren und protokollieren Versuchsabläufe und werten die Ergebnisse aus.

Wörtlich übernommen aus: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=6322

Lernfelder

  • Vereinigen von Stoffen
  • Trennen von Stoffsystemen
  • Struktur und Eigenschaften von Stoffen untersuchen
  • Stoffe fotometrisch und chromatografisch untersuchen
  • Mikrobiologische und zellkulturtechnische Arbeiten durchführen
  • Zoologische und pharmakologische Arbeiten durchführen
  • Hämatologische und histologische Arbeiten durchführen
  • Botanische und phytomedizinische Arbeiten durchführen
  • Pharmakologische, toxikologische und pharmakokinetische Arbeiten durchführen
  • Mikrobiologische, biotechnologische und zellkulturtechnische Arbeite durchführen
  • Immunologische, biochemische und diagnostische Arbeite durchführen
  • Molekularbiologische Arbeiten durchführen

Quelle: Lehrplan für das Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen – Chemielaboratin / Chemielaborant. Frechen: Verlag Ritterbach, 2007

http://www.berufsbildung.nrw.de/cms/lehrplaene-und-richtlinien/berufsschule/duale-berufsausbildung/biologielaborantin.html

Dauer der Ausbildung

3,5 Jahre

Bundesagentur für Arbeit

Was brauchen Sie als mathematische Voraussetzungen?

Arithmetische Fähigkeiten spielen eine große Rolle in der Ausbildung. Hierzu gehört nicht nur das einfache Rechnen mit Zahlen, sondern besonders die Fähigkeit, mit Einheiten umzugehen (also zum Beispiel 5000 Milligramm in Kilogramm umzurechnen) und korrekt mit (Zehner)potenzen zu rechnen.

Die Algebra kommt in vielen Aufgaben mit mathematischem Hintergrund vor, allerdings ist nicht alles, was in der Schule behandelt wurde, gleichermaßen wichtig. Besondere Bedeutung hat hier die Fähigkeit, einfache Gleichungen zu lösen, Formeln umzustellen, Zahlenwerte in komplexe Formeln einzusetzen und Terme zu vereinfachen.

Die Grundregeln der Prozentrechnung und der korrekte Umgang mit dem Dreisatz sollten ebenfalls beherrscht werden.

Schließlich sollten die Auszubildenden Diagramme und Tabellen lesen und damit arbeiten können sowie Grundkenntnisse in der Geometrie (Körper- und Flächenformen, Flächen- und Volumenformeln) besitzen.

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